The Lord of the Rings Trilogy (2001-2003)
Wer kennt es nicht, Mittelerde, J.R.R. Tolkiens Welt, in der Menschen und Orks sich bekriegen, Zwerge mit Gier nach dem edlen Metall Mythil graben, Elfen weise über das Land wachen und Hobbits gemütlich Geburtstage feiern. Nachdem die Allianz von Menschen und Elfen im zweiten Zeitalter die Heerscharen des dunklen Herrschers Saurons bezwungen haben und auch Sauron selbst gestürzt haben, ließ Isildur, Nachfahre des in der Schlacht gefallen Königs von Gondor, die Möglichkeit verstreichen, den Ring im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten. Dazu muss gesagt werden, dass Mittelerde stark unter dem Einfluss von Ringen steht, die allesamt mächtig sind. Zwergen-, Menschen und Elbenkönige hatten je einen Ring geschenkt bekommen. Sauron hatte sich zum Missfallen aller einen „Meisterring“ geschmiedet. Doch diesen behielt Isildur nach der großen Schlacht. Über Jahre hinweg gelangen mehrere Geschöpfe Mittelerdes an den verführerischen Ring. Schließlich fand ihn der Hobbit Bilbo auf einem Abenteuer. Als Sauron jedoch wieder erstarkt und seine gefährlichsten Diener, die Ringgeister/Nazgùls, auf die Suche nach seinem Ring schickt, erhält Bilbos Neffe Frodo den Ring. Mit einigen Gefahren schafft er ihn mit seinem Gärtner und Freund Sam und den beiden Unruhestiftern Pippin und Merry nach Bruchtal, auf ihrer Reise treffen sie den Waldläufer Aragorn, der zu Höherem bestimmt ist. In Bruchtal, eine von Elben bewohnte und erbaute Stadt, beraten sich Herrscher und Diplomaten der freien Länder Mittelerdes über die Zukunft des Rings. Schließlich stellt sich Frodo dazu bereit, den Ring nach Mordor zu bringen. Ihm zur Seite stehen in der Gemeinschaft die drei anderen Hobbits, Aragorn, der Elb Legolas, Zwerg Gimli, Heerführer Gondors Boromir und der Zauberer Gandalf. Doch nicht nur Sauron stellt sich gegen die Gemeinschaft, auch der weise Zauberer Saruman will den Ring zurück zu seinem Meister bringen. gejagt von Orks und Dämonen, muss die Gemeinschaft Zusammenhalt und Treue beweisen.
Mehr als einen Einblick in den ersten Film will ich hier nicht geben, auch wenn fast jeder Mensch auf diesem Planeten die Geschichte um Frodo, Sam, Merry, Pippin, Aragorn, Gandalf, Legolas, Gimli, Boromir und den Bewohnern Mittelerdes kennen dürfte. Zur Technik: Peter Jackson hat hiermit bewiesen, dass er zu den besten Regisseuren unserer Zeit gehört. Klar kommt bei drei stündigen Filmen auch mal Langeweile auf, doch die wird man überstehen, bis wieder einmal Orks, Nazgùls oder Trolle die freien Völker Mittelerdes bedrohen. Die Effekte sind bombastisch und niemals fehl an Platz. Ein Film ist besser als der andere, und noch eine Schippe besser als Special Extended Editions. Wem die Filme noch nicht genug Einblick in Mittelerde gewährt haben, darf sich auf tolle Extras freuen. Die kann ich sowieso jedem ans Herz legen, denn die sind echt nett gemacht. Wie die Filme! Für Tolkien-Fans gibt es wahrscheinlich eh nichts besseres, bis auf die Bücher selbst.
