Sympathische Aliens
(via Halliway)
Neue Woche und das Projekt 52 Filme geht natürlich mit der Zeit. Das Thema sind also dieses Mal sympathische Aliens. Hm. Kein leichtes, wollen uns die Außerirdischen doch nicht selten nichts Gutes – geht aber auch anders:
Natürlich gibt es auch einige Aliens, die man generell in sein Herz schließt. Viele würden sicherlich E.T. nennen, den Film habe ich aber nicht gesehen. ALF war seit jeher ein lustiger Kumpane (zumindest in der Serie, die Filme hat es NIE gegeben). Wenn wir noch mehr ins Sci-Fi Genre eintauchen, kommen mir Wookies und Ewoks in den Sinn. Aber die Wahl viel auf Neill Bloomkamps “Prawns”. Die Aliens, die aussehen wie menschengroße Kakerlaken, landen unfreiwillig auf der Erde und werden in Ghettos Nahe Johannesburgs zusammengepfercht.
Sie sprechen eine unverständliche Sprache, sie ernähren sich von Katzenfutter und sehen nun mal aus, wie sie aussehen. Aber dabei können sie auch so niedliche, schutzlose und traurige Gestalten sein. Ihre Geschichte wächst einem ans Herz. Diese Aliens kommen nicht, um uns etwas Böses anzutun. Sie wollen nicht unsere Vernichtung – und werden für ihre Passivität und zurückhaltende Art bestraft, geknechtet, gefoltert und getötet. Ja, mit diesen Außerirdischen fühle ich mit, zu jeder Sekunde.
District 9 (USA/NZ/CAN 2009, R: Neill Bloomkamp)

Dem Film konnte ich (leider) gar nichts abgewinnen. Ich mag Sci Fi, aber das Thema sprach mich irgendwie gar nicht an. Nach gut 20 Minuten war bei mir Schluss.