Es ist wieder Montag und Wulf ruft die Blogosphäre wieder zusammen, um sich seinen berüchtigten Fragen zur Filmwelt zu stellen. Natürlich bin ich wieder dabei. Hier meine Antworten – kurz und knackig:

1. Der beste Film mit Sam Rockwell ist für mich __________ . Musste ich nachschlagen und habe gemerkt, dass ich seine Filme (Moon, Frost/Nixon z.B.) nicht gesehen habe oder ihn in Filmen wie Iron Man 2 oder Green Mile nicht einordnen kann. Aber zweifellos ein interessanter Schauspieler!
2. Lars von Trier hat mit Melancholia (DK, D 2011) seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film wunderschöne, gemäldehafte Bilder und eine grandiose Hauptdarstellerin zu bieten hat. Das trifft zwar auch alles auf Antichrist (DK 2009) zu, aber der neuere tut nicht so sehr weh beim Gucken.
3. Der beste Film mit Emma Roberts ist für michIt’s Kind of a Funny Story (USA 2010, R: Anna Boden, Ryan Fleck).
4. Welcher Film-Soundtrack oder Score hat euch am meisten oder nachhaltigsten begeistert?
Zumindest ziemlich oft habe ich Hans Zimmers Score zu Sherlock Holmes (USA 2008, R: Guy Ritchie) gehört. Aber nicht nur wegen der Anfangsszene gehört Michael Giacchinos Score zu Pixars Up (USA 2010, R: Pete Docter) zu dem besten und berührendsten Scores der letzten Jahre.
5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Greuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt?
Also mit Bollywood kann ich wirklich überhaupt nichts anfangen, außer Danny Boyle dreht in Indien einen Film. Selten werde ich zudem mit ostasiatischem Kino warm (obwohl ich da letztens stets positiv überrascht wurde). Insbesondere die Martial-Arts-Filme und großen Kriegerfilme können mich nicht wirklich anstecken.
6. Buddy-Komödien sind für einen lustigen Abend auf jeden Fall eine gute Wahl. Die müssen aber nicht unbedingt in meiner DVD-Sammlung erscheinen, da reicht ein Besuch in der Videothek .
7. Mein zuletzt gesehener Film war Reservation Road (USA 2007, R: Terry George) und der war durchaus bewegend , weil die beiden Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Mark Ruffalo wirklich in ihren Rollen als leidende Männer aufgehen. Intensiv gespielt und nimmt nicht unbedingt Genre-typische Wege .



Boah, da warste ja mal wirklich fix dabei! “It’s Kind of a funny Story” wäre auch meine Wahl gewesen, hätte ich nicht jetzt am Wochenende “Von der Kunst sich durchzumogeln” gesehen.
Und Sam Rockwell gab es doch erst heut – naja also gestern – wieder im Fernsehen im “Hitchhiker’s Guide” als Zaphod Beeblebrox^^
Mit Sam Rockwell kann ich auch noch Ridley Scotts “Tricks” (bzw. “Matchstick Men”) und eben “Per Anhalter durch die Galaxis” empfehlen, der als Film durchaus unterhaltsam ist, nur als Adaption ein wenig versagt.
Oh ja, “Tricks” war auch klasse, den aber tatsächlich bitte nur im Original, denn da hat mich Cages Synchronstimme sowas von genervt…
Ok, klingt alles interessant, bis auf Hitchhiker’s Guide… der interessiert mich wirklich überhaupt nicht.
Wie ich festgestellt habe, gehört Sam Rockwell leider wirklich zu der Kategorie Schauspieler, die fast jeder schon mal irgendwo gesehen hat, aber vom Namen her nicht einordnen kann. Dabei hat er das gar nicht verdient. Viel zu unterschätzt, der Mann. Also: Namen merken und beim nächsten Mal genau hinschauen!
Ah, hier wird auch Hans Zimmer mal erwähnt. Bisher konnte ich nur John Williams als Komponisten mehrmals lesen. Darf man eigentlich beide nicht vergessen.
Reservation Road hab ich sogar mal in einer Sneak gesehen. Hab ich auch in sehr guter Erinnerung behalten.
Hans Zimmer hätte ich auch noch erwähnen können. Dann aber mit “True Romance” oder evtl. noch “The Rock” – beides ganz tolle Scores!
Abgesehen davon, daß ich bisher dominierend amerikanische Soundtracks zu lesen bekam und ich mit musikalischer Untermalung sehr viel an Italien denke, listest du auch erstaunlich neue Titel. Hat das einen Grund?
@Rob: Sowas könnte ich jetzt auch zu Lars von Trier sagen. Aber der Name Rockwell ist vermerkt und Moon steht ohnehin schon länger auf dem Wunschzettel bei einem Online-Händler.
Gerade Up hat mich emotional wirklich mitgenommen. Aber es gibt sicherlich noch viele andere wahnsinnig gute Soundtracks und Scores. Ich wollte nur nicht zu ausschweifend darüber schreiben.
@ilsadelmar: Nun, die schiefen Geigen hatten schon was für sich. Und ja, Reservation Road ist schon ziemlich gut.
@Ape-Man: Liegt vielleicht an meinem Alter