Montag. Und dann auch noch mein erster Tag in meinem ersten Sommersemester, der wunderbar kurz daherkommt und ich mich nach dem Bewältigen meiner RSS-Feeds schon jetzt den Fragen von Wulf stellen kann. (Bild via Wulf)

1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich Lucky # Slevin (USA 2006, R: Paul McGuigan) .
2. Roland Emmerich hat mit 2012 (USA 2009) seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er ein wahres Effektgewitter mit einer (für seine Maßstäbe) einmal wirklich mitreißende Geschichte um einen ganz normalen John Cusack (der ja immer toll ist) inszeniert .
3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich Le fabuleux destin d’Amélie Poulain (F 2001, R: Jean-Pierre Jeunet) . (sorry, aber das ist halt ihr bester)
4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss?
Der Fall passierte mir tatsächlich bisher nur selten. Meist kenne ich diese Entwicklung genau umgekehrt. Beispiele gibt es da ja zuhauf (Friends-Stars, Josh Radnor, Kristen Bell undundund) – was nicht selten dazu geführt hat, dass ich mir viele ihrer Filme angeschaut habe. Kiefer Sutherland hat vor 24 meines Wissens nach schon Filme gedreht, war mir aber völlig unbekannt, Chevy Chase in Community war ehrlich gesagt auch kein sonderlicher Pull-Faktor. Im Endeffekt braucht eine Serie eben einen guten Cast und nur selten wirklich einen bekannten Schauspieler aus Filmtagen.
5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat können dies hoffentlich mit einem gelungenen Twist rechtfertigen (zuletzt in Oldboy), ansonsten ist der Film natürlich für mich gelaufen. Allerdings mag ich es nicht besonders, wenn mir im Finale zig Rückblenden mit ach so erläuternden Kommentaren der Darsteller aufgetischt werden (das war zwar auch bei Oldboy der Fall, aber nicht so gravierend.) .
6. Im Grunde ist Johnny Depp eine/r meiner liebsten Schauspieler/innen, aber Alice in Wonderland (USA 2010, R: Tim Burton) mit ihm/ihr war wirklich enttäuschend, denn obwohl das super Dreigestirn Burton-Carter-Depp beteiligt war, hinter der ganzen 3D-CGI-Fassade wenig Charme und überraschendes übrig war .
7. Mein zuletzt gesehener Film war John Hughes’ The Breakfast Club (USA 1985) und der war den habe ich sofort ins Herz geschlossen , weil so wunderbar mit Klischees gespielt wird und die gesamte Situation doch so glaubhaft wirkt – Hughes hatte einfach das richtige Gespür für das Denken und die Ängste der Jugend .
“2012″ fand ich recht vergessenswert, da war ich als Teenager bei ID4 noch deutlich begeisterungsfähiger
“The Breakfast Club” ist wahrlich toll und wohl einer der besten Jugendfilme überhaupt. Typisch John Hughes eben.
Ja, John Hughes hat schon tolle Filme gemacht und der ist nach Ferris sein bester (zumindest meiner Sichtungen nach)
Ui “2012″ lese ich hier zum ersten mal(für mich auch zu recht^^). Das mit Johnny Depp in Alice habe ich aber leider auch schon befürchtet.
Burtons “Alice im Wunderland” war wirklich recht schwach, da muss ich dir Recht geben. Zu viel CGI ist ja oft ein Atmosphäre-Killer, so auch dort.
“2012″ macht zwar optisch einiges her, hat mich sonst aber nicht besonders beeindruckt. Könnte daran liegen, dass sich solche Katastrophenszenarien für mich ziemlich abgenutzt haben.
@Chambers @Rob: Nun, so schön der Konsens bei Alice auch sein mag, “2012″ hat für einen Katastrophenfilm einfach alles parat, was ich haben wollte: Viel Kawumm, super Special Effects, ein paar auflockernde Witze (Woody Harrelson!!) und mit John Cusack auch einen echten Sympathieträger – das hat mir bei Independence Day oder Day after Tomorrow einfach gefehlt…
Naja, John Hughes hat auch viel Mist gemacht. Aber Breakfast Club ist in der Tat ein Highlight, das daraus hervorsticht. Hab den Film damals auch sehr gemocht, wobei mich nur die Musik der grauslichen Simple Minds gestört hat. Und Du hast recht: Ferris war auch sehr gut und ist noch heute überaus witzig!
Echt jetzt? Also, schon bevor ich den Film gesehen habe, verband ich das Lied mit dem Film und muss nach der Sichtung sagen – es ist einfach SUUUUUPER. So ein ähnlicher Effekt wie beim (eigentlich eher nervigen) “Real Hero” von College, aber durch Drive ist auch dieses Lied mit den tollen Bildern und der Stimmung zu einem großen Hörgenuss geworden.
“2012″ hab ich auch genommen. Zu Recht natürlich!
Simple Mind sind dufte, da soll ja keiner was anderes sagen. Und Hughes ist klasse. So
jaaa, is ja gut, ich sach schon nix mehr.
Über Musikgeschmack lässt sich ja sowieso nicht streiten